Poliermaschine fürs Auto: Exzenter- und Rotationspolierer im Vergleich

Modelle mit 125 und 150 mm Teller, Hub von 5,5 bis 21 mm, Empfehlung für Einsteiger und Kaufberatung

Exzenter-Poliermaschine mit Schaumpad auf der Motorhaube eines dunkelblauen Autos

Eine Poliermaschine fürs Auto ist ein Polierer mit einem Stützteller von 125 oder 150 mm Durchmesser. Damit entfernst du Waschstraßenkratzer, Hologramme und matte Stellen im Klarlack und bringst den Lack wieder auf Hochglanz. Im Handel heißen die Geräte je nach Bewegungsart Exzenterpolierer, Rotationspolierer oder Dual-Action-Polierer. Für Scheinwerfer, Spiegel und enge Stellen gibt es kleinere Geräte, die wir im Ratgeber Mini-Poliermaschine vergleichen.

Für die meisten Autobesitzer ist eine Exzenter-Poliermaschine mit freiem Teller die richtige Wahl, weil sie den Lack kaum überhitzt. Der Flex XFE 7-15 150 mit 15 mm Hub ist ein starkes Allroundgerät, die Liquid Elements T2000 V4 mit 8 mm Hub ein günstiger Einstieg. Auf dieser Seite findest du fünf Modelle mit technischen Daten, eine Erklärung zu Hub und Bewegungsart und eine kurze Übersicht zu Pads und Politur.

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Unsere Empfehlung für dich

Flex XFE 7-15 150 Exzenterpolierer

Der Flex XFE 7-15 150 arbeitet als freier Exzenter mit 15 mm Hub. Im Lieferumfang sind Stützteller mit 125 und 150 mm, du bist also für kleine und große Flächen ausgerüstet.

Die 5 besten Poliermaschinen fürs Auto im Vergleich

ModellAntriebBewegung und HubDrehzahl laut HerstellerTellerGewicht
Flex XFE 7-15 150Kabel, 710 Wfreier Exzenter, 15 mm1.500 bis 4.500 U/min125 und 150 mm2,4 kg
Rupes LHR 15 Mark IIIKabel, 500 Wfreier Exzenter, 15 mm3.000 bis 5.200 /min125 mm2,6 kg
Liquid Elements T2000 V4Kabel, 710 Wfreier Exzenter, 8 mm1.500 bis 5.000 /min125 mm2,1 kg
Makita DPO600ZAkku 18 V (LXT), bürstenlosExzenter mit zuschaltbarer Zwangsrotation, 5,5 mm0 bis 600 und 0 bis 780 U/min, 0 bis 6.800 Schwingungen/min150 mm3,1 bis 3,6 kg mit Akku
Bosch Professional GPO 14 CEKabel, 1.400 WRotation750 bis 3.000 U/minSchleifteller bis 180 mm, M142,5 kg

Technische Daten laut Hersteller- und Händlerangaben, Stand September 2026. Die Hersteller zählen die Drehzahl unterschiedlich. Flex nennt für den XFE 7-15 150 zusätzlich eine Hubzahl von 3.000 bis 9.000 pro Minute, Makita gibt Tellerdrehzahl und Schwingzahl getrennt an. Die Makita DPO600Z und der Bosch GPO 14 CE werden ohne Stützteller für Polierpads geliefert, die DPO600Z außerdem ohne Akku und Ladegerät.

#1: Flex XFE 7-15 150

Der Flex XFE 7-15 150 ist ein freier Exzenterpolierer mit 15 mm Hub und zwei Stütztellern. Im Karton liegen Klettteller mit 125 und 150 mm, du wechselst also je nach Fläche die Tellergröße. Die Drehzahl regelst du zwischen 1.500 und 4.500 U/min, eine Konstantelektronik hält sie unter Last. Mit 2,4 kg ist er das leichteste Gerät mit 15 mm Hub in diesem Vergleich. AUTO BILD hat ihn in einem Vergleich von acht Exzenter-Poliermaschinen mit der Note 1,2 am besten bewertet.

Passt, wenn

du dein Auto regelmäßig selbst aufbereitest und für kleine und große Flächen ein Gerät suchst.

Passt nicht, wenn

du ein Komplettset erwartest. Polierpads und Politur musst du separat kaufen. Das Kabel ist mit 4 m kürzer als bei Rupes und Liquid Elements.

Unsere Empfehlung

Flex XFE 7-15 150 Exzenterpolierer

  • Effizientes Arbeiten mit großzügigem Polierhub: Unser Poliergerät verfügt über einen großzügigen Polierhub von 15 mm, der eine effiziente Arbeitsweise ermöglicht und professionelle Ergebnisse liefert. Mit diesem großzügigen Hub können Sie größere Flächen in kürzerer Zeit bearbeiten, was Zeit und Energie spart.
  • Hologrammfreies Finishing für anspruchsvolle Oberflächen: Der freilaufende Antrieb unseres Geräts gewährleistet ein hologrammfreies Finishing, das besonders für anspruchsvolle Oberflächen wie Lacke oder Lackversiegelungen geeignet ist. Dadurch erzielen Sie ein makelloses Endergebnis ohne störende Muster oder Unregelmäßigkeiten.
  • Schonende Behandlung temperaturempfindlicher Lacke: Dank der geringen Wärmeentwicklung auf der Oberfläche ist unser Poliergerät ideal für temperaturempfindliche Lacke geeignet. Durch die reduzierte Hitzebelastung wird das Risiko von Lackbeschädigungen minimiert, während gleichzeitig eine hohe Arbeitsqualität gewährleistet wird.
508,67 €Zu Amazon Preis inkl. MwSt., Stand 17.10.2026, 10:34 Uhr. Preise können sich seitdem geändert haben.

#2: Rupes LHR 15 Mark III

Die Rupes LHR 15 Mark III aus der BigFoot-Reihe ist eine verbreitete Profimaschine in der Fahrzeugaufbereitung. Sie hat einen 125-mm-Teller, 15 mm Hub und einen 500-Watt-Motor mit 3.000 bis 5.200 Umdrehungen pro Minute. Das Kabel ist 9 m lang, damit reichst du ohne Verlängerung einmal um das Auto. Gegenüber der Vorgängerin Mark II hat Rupes Griffe und Drehzahlrad überarbeitet. Inzwischen bietet Rupes den Nachfolger LHR 15 Mark V an, der laut Hersteller leiser ist und 2,35 kg wiegt.

Passt, wenn

du viel polierst, zum Beispiel mehrere Autos im Jahr, und eine langlebige Maschine mit großem Pad-Angebot suchst.

Passt nicht, wenn

du nur ein- oder zweimal im Jahr polierst. Dann reicht ein günstigeres Gerät. Mit 2,6 kg ist die Mark III etwas schwerer als der Flex.

Platz 2

Rupes BigFoot LHR 15 Mark III Exzenter-Poliermaschine

  • Teller Anschluss M8
  • Gewicht 2,6 kg
  • OPM 3000-5200
479,99 €Zu Amazon Preis inkl. MwSt., Stand 17.10.2026, 10:34 Uhr. Preise können sich seitdem geändert haben.

#3: Liquid Elements T2000 V4

Die Liquid Elements T2000 V4 ist eine Exzenter-Poliermaschine für Einsteiger mit 8 mm Hub. Der kleine Hub macht das Gerät ruhig und gut kontrollierbar, auch an gewölbten Flächen wie Stoßfängern und Kotflügeln. Sie hat 710 Watt, eine Drehzahl von 1.500 bis 5.000 pro Minute und wiegt 2,1 kg. Ein 125-mm-Stützteller ist vormontiert, dazu kommen eine Tasche, Ersatzkohlebürsten und ein 8 m langes Kabel.

Passt, wenn

du zum ersten Mal selbst polierst und Hologramme und leichte Kratzer entfernen willst.

Passt nicht, wenn

du große Flächen schnell bearbeiten oder tiefere Kratzer entfernen willst. Dafür trägt ein Gerät mit 15 mm Hub oder Zwangsrotation mehr ab.

Platz 3

Liquid Elements T2000 V4 Exzenter-Poliermaschine

  • MÜHELOSE LACKPFLEGE: Die T2000 V4 ist die perfekte Poliermaschine für ambitionierte Neulinge und Profis in der Fahrzeugaufbereitung. Mit 8mm Exzenter HUB, dem standardmäßig montierten 125mm Stützteller und einer Leistung von 710 Watt eignet sie sich für jeden Anwender
  • GESTEIGERTE LAUFRUHE: Das doppelt untersetzte Getriebe sorgt für deutlich mehr Drehmoment als einfache Getriebemaschinen. Außerdem ist die Remote Elektronik für konstante Drehmomente und Drehzahlen ausgelegt
  • KOMFORTABLES ARBEITEN: Die T2000 V4 ist ein absolutes Highlight unter den Poliermaschinen. Durch das extra ergonomische Design liegt sie ideal in der Hand und sorgt für ermüdungsfreies Arbeiten
119,00 €Zu Amazon Preis inkl. MwSt., Stand 17.10.2026, 10:34 Uhr. Preise können sich seitdem geändert haben.

#4: Makita DPO600Z

Die Makita DPO600 ist ein Akku-Exzenterpolierer für das 18-V-LXT-System mit 150-mm-Teller. Per Schalter wechselst du zwischen freiem Exzenter und Zwangsrotation. Mit Zwangsrotation treibt ein Getriebe den Teller an, er dreht also auch unter Druck weiter und trägt mehr ab. Der Hub beträgt 5,5 mm. Der bürstenlose Motor hat eine Konstantelektronik und einen Sanftanlauf, damit die Politur beim Einschalten nicht spritzt. Das Sologerät DPO600Z kommt ohne Akku und Ladegerät, das Set DPO600TKX1 mit zwei Akkus.

Passt, wenn

du schon Makita-Akkus hast oder ohne Steckdose polierst, zum Beispiel in der Tiefgarage.

Passt nicht, wenn

du ein ganzes Auto am Stück polieren willst. Mit Akku wiegt die DPO600 bis zu 3,6 kg, und du brauchst mehrere geladene Akkus.

Platz 4

Makita DPO600Z Akku-Exzenterpolierer 18 V

  • Soft-Start für weiches Anlaufen
  • Ergonomisch geformter und gummierter Griff für einen angenehmen und sicheren Halt
  • Lock ON Arretierungsknopf für Dauereinsatz
305,01 €Zu Amazon Preis inkl. MwSt., Stand 17.10.2026, 10:34 Uhr. Preise können sich seitdem geändert haben.

#5: Bosch Professional GPO 14 CE

Der Bosch GPO 14 CE ist ein Rotationspolierer mit 1.400 Watt für Werkstatt und Aufbereitung. Die Drehzahl stellst du zwischen 750 und 3.000 U/min ein, eine Konstantelektronik hält sie unter Last. Der Teller dreht sich direkt, deshalb korrigiert das Gerät tiefe Kratzer und stumpfen Lack schneller als ein Exzenter. Das Gerät wiegt 2,5 kg und kommt mit D-Griff und Zusatzhandgriff. Stützteller und Polierschwamm kaufst du passend zum M14-Gewinde dazu.

Passt, wenn

du Erfahrung mit Poliermaschinen hast und stark verwitterte Lacke, Gelcoat oder Metall bearbeitest.

Passt nicht, wenn

du Anfänger bist. Rotation überhitzt den Lack an Kanten schnell und hinterlässt ohne Übung Hologramme. Käufer empfehlen wegen der Lautstärke einen Gehörschutz.

Platz 5

Bosch Professional GPO 14 CE Polierer

  • Gute Handhabung durch ergonomischen Handgriff mit Softgrip
  • Kompaktes Gerät mit nur 2,5 kg – für angenehmes Arbeiten
  • Lieferumfang: GPO 14 CE, Zusatzhandgriff, D-Griff
223,44 €Zu Amazon Preis inkl. MwSt., Stand 17.10.2026, 10:34 Uhr. Preise können sich seitdem geändert haben.

Das sagen Tests und Käufer

Für diesen Abschnitt haben wir veröffentlichte Tests, Praxisberichte von Fahrzeugaufbereitern und Käuferbewertungen bei Händlern ausgewertet. Die Redaktion hat die Geräte nicht selbst getestet. Aufgeführt sind nur Punkte, die in mehreren Quellen vorkommen oder aus einem veröffentlichten Test stammen. Zur Liquid Elements T2000 V4 haben wir keine belastbaren Tests oder Käuferstimmen gefunden, deshalb fehlt sie hier.

Flex XFE 7-15 150

AUTO BILD hat acht Exzenter-Poliermaschinen mit Glanzgradmessungen auf mattgeschliffenen Motorhauben verglichen. Der Flex XFE 7-15 150 erreichte dort mit der Note 1,2 das beste Ergebnis. Gelobt werden Polierleistung, Laufruhe und Ergonomie, bemängelt wird das fehlende Zubehör. Besitzer im Forum Auto Geek Online heben ebenfalls den ruhigen und leisen Lauf hervor.

  • Sehr gute Polierleistung und ruhiger Lauf werden im Test von AUTO BILD und von Besitzern gelobt.
  • Die Maschine ist vergleichsweise leise und ermüdet bei langen Einsätzen wenig.
  • Polierpads sind nicht im Lieferumfang, nur die Stützteller.
  • Bei zu viel Druck oder schrägem Ansetzen bleibt der Teller stehen, das erfordert etwas Übung.

Ausgewertete Quellen: Exzenter-Poliermaschinen im Test, AUTO BILD, Flex XFE Owners, What’s The Verdict?, Auto Geek Online

Rupes LHR 15 Mark III

Der Detailing-Blog Pan The Organizer beschreibt die Mark III als Weiterentwicklung der Mark II mit besseren Griffen und einem genauer einstellbaren Drehzahlrad. Gewicht und Lautstärke sind laut dem Bericht gegenüber dem Vorgänger gleich geblieben. Käufer bei Detailed Image loben für die BigFoot-Reihe vor allem die hohe Abtragsleistung und den vibrationsarmen Lauf. Käufer bei Otto heben ebenfalls die ruhige Laufweise und die gute Ergonomie hervor. Als Nachteil nennen mehrere Käufer bei Detailed Image den hohen Preis.

  • Hohe Abtragsleistung bei Lackkorrektur, auch bei langen Arbeitstagen.
  • Geringe Vibrationen und gummierte Griffe werden in Bericht und Käuferbewertungen gelobt.
  • Mit 2,6 kg ist die Mark III nicht leichter als ihre Vorgängerin.
  • Wer von Rotation umsteigt, braucht laut Käufern eine gewisse Eingewöhnung.

Ausgewertete Quellen: RUPES LHR15 Mark III polisher Overview and Comparison to Mark II, Pan The Organizer, Rupes BigFoot Random Orbital Polisher Reviews, Detailed Image, Kundenbewertungen Rupes LHR 15 Mark 3, OTTO

Makita DPO600Z

Zur DPO600 haben wir keinen Magazintest gefunden. Käufer, deren Bewertungen testbericht.de zusammenfasst, loben die Handhabung, die Polierergebnisse am Auto und die umschaltbare Zwangsrotation. Das Gewicht mit Akku wird als Nachteil bei langen Einsätzen genannt, das bestätigt auch der Bericht auf poliermaschine-autopolitur.de.

  • Gute Polierergebnisse am Auto und eine einfache Bedienung.
  • Die Umschaltung auf Zwangsrotation wird als praktisch beschrieben.
  • Mit Akku ist das Gerät schwer und ermüdet bei langen Einsätzen.

Ausgewertete Quellen: Makita DPO600Z Akku-Poliermaschine, testbericht.de, Makita Akku Poliermaschine DPO 500 und DPO 600, poliermaschine-autopolitur.de

Bosch Professional GPO 14 CE

Auch zum GPO 14 CE gibt es keinen aktuellen Magazintest. In den Käuferbewertungen, die testbericht.de zusammenfasst, werden die Leistung, die regelbare Drehzahl und die gute Handhabung bei längeren Arbeiten gelobt. Der häufigste Kritikpunkt ist die Lautstärke, mehrere Käufer empfehlen einen Gehörschutz.

  • Viel Leistung und eine Drehzahl, die unter Last konstant bleibt.
  • Das Gerät überhitzt laut Käufern auch bei längeren Einsätzen nicht.
  • Bei hohen Drehzahlen ist die Maschine laut, ein Gehörschutz ist sinnvoll.

Ausgewertete Quellen: Bosch GPO 14 CE Professional, testbericht.de

Die Bewegungsart entscheidet über Abtrag und Risiko

Poliermaschinen unterscheiden sich vor allem darin, wie sich der Teller bewegt. Davon hängt ab, wie viel die Maschine abträgt und wie viel Übung du brauchst.

BewegungsartSo arbeitet der TellerAbtragRisiko für den LackPasst zu
Freier Exzenterkreist mit dem Hub und dreht sich frei mitgering bis mittelgeringEinsteiger, Hochglanzpolitur, leichte Kratzer
Exzenter mit Zwangsrotationkreist und wird zusätzlich vom Getriebe gedrehtmittel bis hochmitteltiefere Kratzer, ältere Lacke
Rotationdreht sich direkt um die eigene AchsehochhochProfis, verwitterte Lacke, Gelcoat

Der freie Exzenter ist für Autolack am sichersten. Weil sich der Teller nur mitdreht, wird er langsamer, wenn du zu stark drückst. Die Oberfläche wird dadurch kaum zu heiß. Die bekannteste Maschine mit Zwangsrotation ist die Flex XC 3401 VRG, Makita bietet die Funktion bei der DPO600 als Umschalter an. Ein Rotationspolierer wie der Bosch GPO 14 CE trägt am meisten ab. Er hinterlässt ohne passende Nachpolitur aber leicht Hologramme, die du anschließend mit einem Exzenter entfernst.

Der Hub bestimmt Abtrag und Kontrolle

Der Hub gibt an, wie weit der Teller beim Exzenter ausschwingt. Hersteller nennen ihn auch Orbit oder Polierhub.

  • 5 bis 8 mm arbeiten ruhig und kontrolliert. Sie passen zu Rundungen, Stoßfängern und kleinen Flächen. Beispiele sind die Liquid Elements T2000 V4 mit 8 mm und die Makita DPO600 mit 5,5 mm.
  • 12 mm ist ein Mittelweg für Geräte, die kleine und mittlere Flächen abdecken sollen.
  • 15 mm ist der verbreitete Standard für 125-mm-Teller. Der Flex XFE 7-15 150 und die Rupes LHR 15 tragen damit spürbar schneller ab.
  • 21 mm lohnt sich mit 150-mm-Teller auf großen, ebenen Flächen. Die Rupes LHR 21 Mark III hat diesen Hub, einen 150-mm-Teller und wiegt laut Rupes 2,7 kg.

Ein großer Hub ist nicht automatisch besser. An engen Stellen und Kanten wird die Maschine unruhig. Für Säulen, Spiegel und Scheinwerfer nimmst du deshalb ein kleines Zweitgerät aus dem Ratgeber Mini-Poliermaschine.

Für Einsteiger eignet sich ein freier Exzenter mit 125-mm-Teller

Wenn du zum ersten Mal polierst, kaufst du eine Exzenter-Poliermaschine mit freiem Teller, 125-mm-Stützteller und regelbarer Drehzahl. Ein Hub von 8 mm wie bei der Liquid Elements T2000 V4 verzeiht Fehler am ehesten. Mit 15 mm Hub wie beim Flex XFE 7-15 150 arbeitest du schneller und hast länger Freude am Gerät. Übe zuerst an einem Blech vom Schrottplatz oder an einer wenig sichtbaren Stelle wie der unteren Türkante.

  • Wasche das Auto und reinige den Lack mit Knete, damit kein Schmutz unter das Pad gerät.
  • Klebe Gummidichtungen, Kunststoffleisten und Kanten mit Malerkrepp ab.
  • Starte mit der mildesten Kombination aus weichem Pad und feiner Politur.
  • Arbeite in Feldern von etwa 50 × 50 cm in überlappenden Bahnen.
  • Kontrolliere das Ergebnis mit einer hellen Lampe, bevor du zur nächsten Fläche wechselst.

Polierpads und Politur passen zum Lackzustand

Die Maschine bewegt nur das Pad. Wie stark sie abträgt, entscheidest du mit Pad und Politur.

  • Harte Schaumpads oder Mikrofaserpads mit Schleifpolitur entfernen Kratzer und Hologramme.
  • Mittelharte Pads mit One-Step-Politur verbessern Glanz und leichte Defekte in einem Durchgang.
  • Weiche Pads mit Finish-Politur, Wachs oder Versiegelung geben den letzten Glanz.
  • Lammfellpads tragen am meisten ab und werden vor allem mit Rotationspolierern eingesetzt.

Das Pad sollte etwas größer sein als der Stützteller, damit dessen Kante den Lack nicht berührt. Bei Maschinen mit 15 oder 21 mm Hub nutzt du Pads, die für langhubige Exzenter ausgelegt sind. Sie sind flexibler und lösen sich bei der großen Bewegung nicht vom Klett.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Bewegungsart

Für Autolack ist ein freier Exzenter die sichere Wahl. Eine zuschaltbare Zwangsrotation hilft bei tiefen Kratzern und älteren Lacken. Einen reinen Rotationspolierer kaufst du nur, wenn du damit umgehen kannst oder Gelcoat und Metall bearbeitest.

Hub und Tellergröße

Ein 125-mm-Teller passt an fast jede Stelle der Karosserie. 150 mm lohnen sich für Dach, Motorhaube und große Fahrzeuge. Achte darauf, dass Hub und Teller zusammenpassen, zum Beispiel 15 mm mit 125 mm oder 21 mm mit 150 mm.

Drehzahlregelung und Konstantelektronik

Du brauchst niedrige Drehzahlen, um die Politur zu verteilen, und höhere, um sie einzuarbeiten. Eine Konstantelektronik hält die Drehzahl, wenn du Druck gibst. Das macht das Ergebnis gleichmäßiger.

Gewicht und Griffe

An Türen und Seitenwänden hältst du die Maschine waagerecht in der Luft. Jedes Kilo mehr merkst du dann nach wenigen Minuten. Gummierte Griffe vorne und hinten und eine Ablage für die Maschine machen die Arbeit angenehmer.

Kabel oder Akku

Ein langes Kabel spart die Verlängerung. Rupes und Liquid Elements liefern 8 bis 9 m, Flex 4 m. Ein Akku-Gerät lohnt sich vor allem, wenn du schon Akkus des Herstellers besitzt oder ohne Steckdose arbeitest.

Häufige Fragen

Welche Poliermaschine ist für Anfänger geeignet?

Für den Einstieg eignet sich eine Exzenter-Poliermaschine mit freiem Teller und 8 bis 15 mm Hub. Der Teller bleibt stehen, wenn du zu stark drückst oder über eine Kante fährst. Dadurch wird der Lack kaum zu heiß. Die Liquid Elements T2000 V4 mit 8 mm Hub ist ein typisches Einsteigergerät. Wer mehr Abtrag möchte und länger dabei bleibt, nimmt ein Gerät mit 15 mm Hub wie den Flex XFE 7-15 150.

Was ist besser, Exzenter oder Rotation?

Für Autolack ist der Exzenter die sicherere Wahl. Er bewegt den Teller in kleinen Kreisen und erzeugt weniger Wärme und kaum Hologramme. Ein Rotationspolierer dreht den Teller direkt und korrigiert tiefe Kratzer am schnellsten. Er braucht aber Erfahrung, weil der Lack an Kanten schnell zu heiß wird und Schlieren entstehen. Viele Aufbereiter schleifen mit Rotation vor und polieren mit dem Exzenter nach.

Welcher Hub ist der richtige, 8, 15 oder 21 mm?

Ein Hub von 8 mm arbeitet kontrolliert und kommt gut an Rundungen und in kleine Flächen. 12 bis 15 mm sind der Standard für 125-mm-Teller und tragen schneller ab. 21 mm lohnt sich mit 150-mm-Teller für große, ebene Flächen wie Motorhaube, Dach und Türen. Für ein einziges Gerät am Privatauto sind 12 bis 15 mm ein guter Kompromiss.

Was bedeutet Zwangsrotation bei einer Poliermaschine?

Bei der Zwangsrotation treibt ein Getriebe den Teller zusätzlich zur Exzenterbewegung an. Der Teller dreht sich also auch unter Druck weiter. Das bringt mehr Abtrag als ein freier Exzenter und weniger Wärme als ein reiner Rotationspolierer. Die Makita DPO600 lässt sich zwischen freiem Exzenter und Zwangsrotation umschalten.

Lohnt sich eine Akku-Poliermaschine fürs Auto?

Eine Akku-Poliermaschine lohnt sich, wenn du keine Steckdose in der Nähe hast oder schon Akkus des Herstellers besitzt. Das Kabel kann dann nicht über den Lack schleifen. Die Geräte sind aber schwerer als Maschinen mit Kabel, und für ein ganzes Auto brauchst du mehrere geladene Akkus. Die Makita DPO600 wiegt mit Akku 3,1 bis 3,6 kg.

Welche Polierpads brauche ich für den Anfang?

Für den Anfang reichen drei Schaumpads in der Größe deines Stütztellers: ein hartes Pad für Schleifpolitur, ein mittleres für One-Step-Politur und ein weiches für Finish oder Versiegelung. Nimm pro Politur ein eigenes Pad, damit sich die Körnungen nicht vermischen. Bei Maschinen mit 15 oder 21 mm Hub solltest du Pads nutzen, die der Hersteller für langhubige Exzenter freigibt.

Kann ich mit einem Winkelschleifer oder Exzenterschleifer polieren?

Ein Winkelschleifer dreht mit rund 10.000 U/min und mehr viel zu schnell für Lack und hat meist keine passende Drehzahlregelung. Ein Exzenterschleifer mit Drehzahlregelung kann mit Polierschwamm Wachs auftragen. Für Lackkorrektur fehlen ihm aber der größere Hub und die Laufruhe einer Poliermaschine. Eine richtige Poliermaschine ist für Autolack die bessere Wahl.

Welche Schwächen nennen Tests und Käufer beim Flex XFE 7-15 150?

AUTO BILD bemängelt in seinem Vergleich von acht Exzenter-Poliermaschinen, dass der Flex ohne Polierpads geliefert wird. Nutzer im Forum Auto Geek Online berichten, dass der Teller bei zu viel Druck oder schrägem Ansetzen stehen bleibt. Das ist typisch für freie Exzenter mit großem Hub und erfordert etwas Übung. Polierleistung, ruhiger Lauf und geringe Lautstärke werden in beiden Quellen gelobt.

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Redaktion Werkzeuge-vergleichen.de

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Unsere EmpfehlungFlex XFE 7-15 150 Exzenterpolierer
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